Mit Holz in eine nachhaltige Zukunft (17.02.2021)

Bundestagswahl 2021

 

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels gilt es in den kommenden Jahren die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Als nachwachsender Rohstoff kann Holz in vielerlei Hinsicht einen Beitrag zum Erreichen dieses Ziels leisten. Zum Auftakt des Superwahljahrs 2021 schlägt der DeSH im Vorfeld der Bundestagswahl verschiedene Maßnah-men vor, wie sich Wirtschaft, Umweltschutz und Gesellschaft miteinander verbinden lassen.

„Deutschland steht vor einem Superwahljahr und vor der Entscheidung, wie wir den Weg in eine nachhaltige Zukunft gehen wollen. Wir wollen zeigen, dass der nachwachsende Rohstoff Holz dazu beitragen kann, das Klima zu schützen und unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig miteinander zu verbinden“, erläutert Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des DeSH, die Vorschläge zur Bundestagswahl. „Die nachhaltige Holznutzung bietet weitreichendes Potenzial, unsere Wirtschaft klimafreundlicher zu machen und dabei die inländische Wertschöpfung zu stärken. Von den Effekten profitieren letztendlich alle. Deshalb wollen wir einen Impuls setzen und vor der Wahl deutlich machen, dass Holz die Antwort auf viele aktuelle Fragen sein kann“, betont Julia Möbus, Geschäftsführerin des DeSH weiter.

Potenziale von Holz in allen Sektoren nutzen

Das Positionspapier beleuchtet die verschiedenen Facetten der Holzverwendung und schlägt konkrete Maßnahmen vor, damit der Rohstoff auch in Zukunft seine zahlreichen Potenziale entfalten kann. Grundlage bilden die vielfältigen Leistungen, die nachhaltig bewirtschaftete Wälder für die Gesellschaft erbringen. Bereits heute vermeiden Wald und Holz rund 14 Prozent der jährlichen CO2-Emissionen Deutschlands. Um diesen Beitrag zu erhöhen, gilt es die nachhaltige Nutzung des Holzes weiter voranzubringen. Die klimafreundliche Neuausrichtung des Gebäudebereichs sollte durch die Förderung von Holz als Baustoff und Wärmequelle vorangetrieben werden. Holz bewährt sich auch bei der Dekarbonisierung von Industrieprozessen als Pfeiler einer Material- und Energiewende. Als recyclingfähiger Rohstoff kann Holz zudem auf dem Weg zur Bioökonomie Grundlage innovativer und ökologischer Produkte werden.

Rohstoff für Stadt und Land

„Die Herausforderungen der Zukunft in Stadt und Land werden unterschiedlich sein, aber sie können nur gemeinsam gemeistert werden“, ist sich Schmidt sicher. Mit Holz als Rohstoff lässt sich nachhaltiger Wohn- und Arbeitsraum in Ballungsgebieten schaffen und Klimafolgen eindämmen. Gleichzeitig profitieren unsere ländlichen Gebiete von regionaler Wertschöpfung. Die konsequente Förderung der nachhaltigen Holznutzung ist auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft also unerlässlich“, so Möbus abschließend.


Quelle: Deutscher Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH)

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